Sitzvolleyball Hamburg
Auf einer Linie stark!

Das Spiel


Auf einem verkleinerten Spielfeld befinden sich 6 Feldspieler von denen, zumindest auf nationaler Ebene, 4 Teilnehmer eine Behinderung aufweisen müssen. Die restllichen Volleyballer können ein minimales Handicap aufweisen, zum Beispiel Knorpelschäden oder Bänderverletzungen, die eine Teilnahme am Standvolleyball nicht in vollem Maße erlauben.
Allerdings begeistern sich auch vollkommen gesunde Menschen für diesen Sport. Dadurch kommt der besondere inklusive Charakter der Sportart zustande. Gesunde und behinderte Menschen spielen gemeinsam und lernen, unbefangen miteinander umzugehen – eben: Auf einer Linie stark!

 

Gespielt wird ausschließlich sitzend, wodurch sich eine verringerte Netzhöhe von 1,15 m ergibt. In Kombination mit dem kleineren Feld ist die Spielgeschwindigkeit schneller als beim normalen Standvolleyball. Obwohl der Rumpf zum Zeitpunkt der Ballberührung Bodenkontakt haben muss, verliert das Match nichts von seiner Dynamik.
 
 
Mit Hilfe von Armen und Beinen müssen sich die Spieler am Boden fortbewegen und dass ziemlich schnell und dynamisch. Es ist also eine Sportart, bei der Behinderte und Nichtbehinderte zusammen spielen können und der Nichtbehinderte, durch seine Bewegungseinschränkungen am Boden, eher im Nachteil ist. 

Fotos: Thomas Hoyer, U. Bernhardt, J. Holdeigel und Webmaster